Kommerzielle Angebote zulassen?

Bisher sind alle unsere Aktivitäten ehrenamtlich. Wir bisherigen AnbieterInnen machen unsere Angebote in der Gemeinschaftsvilla als ehrenamtliches Hobby. Wir verdienen unseren Lebensunterhalt alle woanders und mit ganz anderen Tätigkeiten. Entsprechend fallen sie in Urlaubs- oder Krankheitszeiten oder auch in stressigen Zeiten schon mal aus. Wir sind ja nicht durch einen Vertrag gebunden, sondern haben uns nur selbst „verpflichtet“.

Ursprünglich hatte ich gedacht, dass jede/r etwas einbringt. Wir Programm für uns gegenseitig machen. In den Jahren, seit es uns gibt (immerhin seit Sommer 2019), habe ich aber gelernt, dass es nicht so viele Menschen dieses Menschenschlags gibt. So sind die Räume immer noch längst nicht ausgebucht, was ich schade finde. Um Nebenkosten zu sparen, heizen wir deshalb im Winter noch immer nicht durch. Es wäre schön, wenn sich das ändert.

Mit der Seniorenberatung haben wir jetzt unser erstes Angebot in der Villa, was beruflich (durch eine Angestellte der Volkssolidarität) durchgeführt wird. Die Sache ist gefördert und daher dennoch kostenlos für euch, gemeinnützig. Es wird nicht einmal um Spenden gebeten, auch wenn sie natürlich weiterhin willkommen sind.

Wir haben aber auch öfter Anfragen, von Menschen, die kommerzielle Angebote machen: Ob es nun Gesundheitsberatung ist, Aromaöl-Vortrag und -verkauf oder ein kommerzieller Kurs. Bisher habe ich immer alles, wovon die Anbieter leben wollen, strikt abgelehnt. Inzwischen ist mir aber wichtig, dass das Haus belebter wird. Wofür haben wir es sonst!?

Mit den Angeboten in der Villa wollen wir Menschen zusammenführen – und zwar nicht nur die, die es sich leisten können, sondern alle, die Lust auf Gemeinschaft haben. So ist jetzt die Frage, ob wir nicht doch auch kommerzielle Angebote zulassen. Allerdings bitte nicht so teuer, wie eine Psychologin, die bei uns für 120 EUR/Stunde Klienten empfangen wollte. Das ist klar. Aber wo ist die rote Linie? Was kann noch ein Zusammenwachsen im Stadtteil fördern, ab wo spalten die Preise?

Schreibt gern in einen Kommentar oder als Antwortmail, was z.B. Kinder bei einer 2-stündigen Freizeitveranstaltung noch nicht stark ausschließt. Und was sollte bei Erwachsenen für einen Abend oder was für einen ganzen Wochenendtag nicht überschritten werden? Auch wenn uns klar ist, dass es Haushalte gibt, die so gut wie keinen Beitrag leisten können, gibt es auch das Denken „was nichts kostet, ist nichts wert“.

Eine gute Idee finden wir im internen Kreis schon mal ein 3-Preis-System:
„Ich zahle regulär“, „Ich kann einen Teil eines finanzschwachen Teilnehmenden mitabdecken“ und „Ich bin finanzschwach und trage deshalb nur etwas weniger bei, (helfe aber vielleicht bei Veranstaltungen oder im Garten oder so)“.

Übrig bleibt die Frage: Welche konkreten Beträge wollen wir Anfragenden als Limits, was sie (ohne Materialkosten) nehmen dürfen mitteilen? Wo setzen wir unsere Grenzen?

Ich bin gespannt auf deine Meinung. Gern als Kommentar oder als Mail an die Mailadresse, die du im Impressum findest.

LG
Lisa

Übungsgruppe Gewaltfreier Kommunikation vom 9.12. auf 16.12. verschoben

Liebe alle,
aufgrund einer leider länger dauernen Dienstreise kann sich die Gruppe nicht wie geplant am Di, 9. Dezember treffen, sondern erst eine Woche später.

Neuer nächster Treff ist also Dienstag, 16.12.25 wie üblich um 19:15h.

Zudem gibt es dennoch Enthusiasten, die sich weiterhin am Di, 23.12.25, also einen Tag vor Heiligabend noch treffen wollen. Genauso 19:15h natürlich.

Melde dich gern, wenn du an einem dieser Abende dazukommen willst. Denn mindestens beim letzten Abend, kann es glatt sein, dass wir ihn auf den Weihnachtsmarkt oder so verlegen. Mal schaun… Andererseits ist vielleicht gerade da ein Fitmachen für die Familienbesuche angesagt. Eben mal schaun, wer an was interessiert ist. Melde es am besten gleich mit.

Ich freue mich auf euch
Lisa

Übungsgruppe Gewaltfreier Kommunikation (GFK)

Es gibt die Gruppe schon eine Weile. Dennoch möchten wir hier im Blog noch mal auf sie aufmersam machen. Gerade haben wir Zuwachs bekommen. So ist für Neue, die noch wenig von Gewaltfreier Kommunikation gehört, geübt oder zumindest gelebt haben, jetzt ein super geeigneter Zeitpunkt zum Einstieg in die Gruppe.

Ich rede doch nicht gewalttätig, denkst du vielleicht. Was verbirgt sich also hinter dem Begriff?
Marshall Rosenberg, der „Finder“oder „Definitionsgeber“ versteht unter Gewalt alles, was nicht alle Beteiligte berücksichtigt. Nicht nur anhört, sondern berücksichtigt. Es geht auch nicht um einen Kompromiss, den alle (zähneknirschend?) akzeptieren, sondern darum, Konsens zu finden.

Das mag jetzt wie die Quadratur des Kreises klingen, also praktisch unmöglich zu erreichen? Es ist aber genau umgekehrt. So erstaunlich wie es klingen mag: Wenn jede/r erst einmal die Bedürfnisse des Gegenüber verstanden hat, dauert eine Lösungsfindung NIE länger als 20 Minuten. Genial, oder?

GFK beruht vor allem auf der Wahrnehmung von Gefühlen und Bedürfnissen. Leider kennen wir uns selbst oft nicht sonderlich gut, denken in Schablonen, sogar gegenüber uns selbst. Oder wir „verbieten“ uns Gefühle und Bedürfnisse. Von daher hat die Methode auch viel mit „zulassen“, „(Selbst-)Annahme“, urteilsfreiem Begegnen, ja, Empathie zu tun. Bei diesen Worten merkst du vielleicht, dass wir alle wohl eher nicht an einem Abend ausgelernt haben.

Genau!

Deshalb treffen wir uns alle 14 Tage dienstags 19:15h für ca. 1,5 bis 2 Stunden. Immer in den geraden Kalenderwochen. Das nächste Mal also am 16. September.

Sehen wir uns dann? Du zweifest noch? Ein paar weitere Infos findest du hier. Du hast immer noch Fragen? Dann mail uns gerne. (Im Impressum findest du unsere Emailadresse. Du kannst dich auch zurückrufen lassen.)

Ich freue mich über jede/n, die/der sich mit auf diesen Weg macht.

Lisa

Nächstes Reparaturcafé am 8.9.25

Mittlerweile kennt Ihr den Ablauf ja schon: Melde den Reparaturbedarf über und komm am Montag, den 8. September mit deinem „Problemstück“ vorbei. Wir freuen uns auf dich und die gemeinsame Bastelstunde. Falls du noch Fragen hast, beantwortet sie vielleicht diese Website. Falls nicht, maile uns gerne.

PS: Demnächst veröffentlichen wir auch ein entsprechendes Formular. Dann wird alles noch einfacher. Freu dich drauf!

Jubel erster Schritt – Stimmt jetzt bitte für unser Reparaturcafé

Für neues Werkzeug brauchen wir jede Stimme!

Unser Reparaturcafé hat sich auf einen Klimaschutzpreis von nebenan.de beworben. Zu gewinnen gibt es 2000 Euro. Bitte stimmt für uns ab. Die Teamer wollen damit Werkzeug und – wenn das Geld reicht – auch Regale kaufen. Zusätzlich sollen die nächsten Reparaturcafés auf jeden Fall besser mit Kaffee und Kuchen ausgestattet werden als das bisher schon der Fall war.

Alle werden also was davon haben: Leute mit defekten Geräten genauso wie die Teamer und auch die schlicht neugierigen Besucher. Es wäre ein echter Gewinn für den Stadtteil und unsere Initiative.

Wir müssen dafür „nur“ genug Stimmen bekommen! Macht bitte mit: Hier geht’s zum Wettbewerb insgesamt: https://www.klimaschutz-nebenan.de/

Und hier zu Abstimmung für unser Projekt: https://www.klimaschutz-nebenan.de/de/idee/2025-01259-Dresden-Reparaturcaf-Kleinzschachwitz/?backlinkToModule=192

Stimmt also bitte für unser Reparatucafé ab und wir feiern hinterher alle gemeinsam

abstimmen

Wenn du unser Projekt verbreitest, wäre das noch toller Denn wir brauchen ja gaaaaanz viele Stimmen, um zu gewinnen. Hier den Link zum Verbreiten: https://www.klimaschutz-nebenan.de/de/idee/2025-01259-Dresden-Reparaturcaf-Kleinzschachwitz/?backlinkToModule=192

Nächstes Reparaturcafé: Mo, 4. August

Am Montag, den 4. August ab 18:00h findet unser nächstes Reparaturcafé statt. Das ist der Montag, der letzten Schulferienwoche in Sachsen. Vielleicht sind da einige schon aus dem Urlaub zurück und stellen fest, dass sie Zeit haben, sich jetzt (endlich mal?) um defekte Geräte in ihrem Haushalt zu kümmern. Unser Team von Reparateuren bietet – dieses Mal wieder gemeinsam mit den Teamern vom Repair Café Dresden-Freital – wie gehabt Hilfe an.

Meldet uns also gern eure reparaturbedürftigen Dinge unter:

Du weißt noch nicht, was du im Vorfeld und am Termin selbst tun musst, was wir tun und wie so etwas abläuft oder überhaupt funktioniert? Eine Beschreibung findest du innerhalb unserer Seiten für regelmäßiges Programm: Reparaturcafé.

Und hier ein Eindruck von unserem letzten Reparaturcafé:

Erfolgreich repariert wurden im Termin selbst:
– ein Badradio (siehe Bild 1),
– eine elektrische Personenwaage,
– ein hölzerner Kleiderbügel,
– ein Kaffeevollautomat, der hinterher allen, die wollten, frischen Kaffee spendierte🌞👍.



Bei einem Plattenspieler wurde der Fehler gefunden. Zur Ersatzteilbeschaffung bestand aber keine Zeit. Ein Weg, wie er trotzdem ein paar Tage später wieder eingesetzt werden konnte, wurde gefunden: über ein kabelgebundenes Endgerät funktioniert die Wiedergabe.
Mit den entsprechenden Leihgaben war die Plattenspielerbesitzerin glücklich 😉.

Ein Dampfbügeleisen wird noch per Druckluft entstaubt und dann erneut getestet. (Evtl. zog der ganze Staub drinnen in Kombination mit dem Dampf einen Kurzschluss nach sich, was sich schon durch reines Entstauben erledigt.)

Von einer Solarleuchte wurde der Akku, der fast keine Kapazität mehr hatte, mitgenommen. Damit wird jetzt in einem speziellen Ladegerät einen Regenerationszyklus absolviert. Die Hoffnung ist, dass er dadurch annähernd seine ursprüngliche Leistungsfähigkeit wiederbekommt.

Eine Induktionsherdplatte (siehe Bild 2) konnte leider nicht mehr repariert werden. Sie war endgültig hinüber. Im finalen Test ließ sie uns die Sicherung fliegen, so dass wir erst einmal ohne Steckdosenstrom weitermachen mussten 😆 …

Ein Kärcher-Bodenreiniger konnte dieses Mal noch nicht repariert werden konnte, weil wir das Gehäuse nicht geöffnet bekommen haben. Die Besitzer kommen aber am 4.8. wieder. Dann sind ja die Spezis vom Repair Café Dresden-Freital dabei. Da wird bestimmt auch das noch.

Ihr seht: Wir lernen noch, können aber schon eine ganze Menge:
Gemeinsam reparieren in Dresden-Ost.
So geht Do-it-Yourself in Bestform

Nächstes Schmuckbasteln & Schmuckreparieren – So, 20. Juli

Und noch ein neuer Termin, eine neue Chance auf do-it-yourself / do-it-together und damit Gemeinsamkeit:

Am 20. Juli ab 15:00h leitet Nicole wieder zum Schmuck basteln und reparieren an. Wir hoffen, es wird wieder eine gemütliche Runde. Gebt die Einladung gern weiter, denn bei uns kann sich das ja jeder leisten:

Spendenempfehlungen: Selbstkosten für die Materialien (meist nicht mehr als 2 -3 Euro) und 3 EUR Betriebskostenzuschuss (BKZ)/Person ab 15 Jahre, Kinder bis 10 Jahre kein BKZ und 11 -14 Jahre 1,50 EUR BKZ

Auch Nicole hat eine eigene Programmseite bekommen: https://gemeinschaftsvilla.de/regelmaessiges-programm/schmuck-basteln/