Erstes Näh-Café

Im Zuge der Neuausrichtung unserer Reparaturcafés (auf verschiedene Themen, nicht nur Technik) führen wir am Sonntag, 26. April ab 15:00h unser erstes Näh-Reparaturcafé durch. Hier sollen einerseits Klamotten repariert werden, andererseits aber auch der Umgang mit Nähmaschinen als solches ein Thema sein. Denn Motto unserer Gemeinschaftsvilla ist ja „do-it-yourself“ und gleichzeitig auch „do-it-together“. Das passt also wunderbar.

Wer also eine Nähmaschine daheim hat und Weiteres zum Umgang mit ihr lernen will, bringe die eigene Nähmaschine mit. Wer zum ersten Mal etwas lernen möchte, kann gern eine von unseren beiden Maschinen verwenden. Und wer kaputte Sachen hat, melde sie gern im untenstehenden Formular. Du musst also auch noch vorher genäht haben. Wir bekommen es gemeinsam hin!

Anna, Manja und Viktoria werden den Abend leiten und euch einerseits Tipps zum Umgang mit den Maschinen geben; andererseits werden sie mit euch gemeinsam eure defekten Kleidungsstücke reparieren.

Für diejenigen, die nichts Kaputtes haben, aber dennoch gern nähen oder nähen lernen wollen, hat Anna ein Schnittmuster und Stoffe für eine Umhängetasche besorgt. Wir hoffen, diese Idee passt du dir! Sonst bring gern deine eigene mit! Es ist nicht zu schwer. Du kannst das!

Im Zuge unserer Reparaturcafé-Förderung werden wir wieder Getränke und Kuchen sponsern. Wenn du einen Wunscht hast, welchen Kuchen wir besorgen sollen, schreib es gleich mit ins Formular. Wenn du selbst einen backen möchtest, wäre das natürlich ganz exklusiv! Dann melde dich schnell, so dass wir Bescheid wissen, bring am Tag selbst die Rechnung für deine Auslagen mit und wir ersetzen sie dir.

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    Wieder Nachbarschaftshilfe im Raum Zschachwitz/Niedersedlitz/Lockwitz möglich

    Wir haben eine neue Anbieterin, die frisch ihren Nachbarschaftshelferkurs absolviert hat. Sie möchte im Raum Niedersedlitz/Zschachwitz aktiv werden. Eine andere hat noch Kapazitäten im Raum Lockwitz.

    Du brauchst erst noch mehr Infos über die Art von Nachbarschaftshilfe, die von deiner Pflegekasse im Rahmen des Entlastungsbetrags finanziert wird? Dann bist du auf dieser Seite richtig.

    Wichtig ist uns aber bereits an dieser Stelle zu betonen, dass wir kein Putzdienst sind. (Oft scheint leider die AOK missverständlich zu beraten.)

    Wer also Bedarf hat, melde sich gern über unser Kontaktformular:

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      Wer vermisst seinen schwarzen Pullover?

      Bei einem der Reparaturcafés im Frühjahr letzten Jahres ist dieser Pullover liegengeblieben. Spätestens seit 11. Mai ziert er die Garderobe unserer Gemeinschaftsvilla. Jetzt will er endlich wieder zum Besitzer zurück. Wer hilft ihm?

      Vorurteile –> Vorannahmen

      Vermutlich für uns alle würde es sich negativ anhören, wenn jemand uns gegenüber offen zugeben würde: „Ich habe ein Vorurteil über dich.“ Auch wenn uns jemand das Gleiche mit Fachwort verklausoliert sagt: „Ich sehe dich durch meine Stereotypen-Brille“, würde das vermutlich nicht gut ankommen. Wir wollen lieber – ich finde verständlicherweise – alle so gesehen werden, wie wir „wirklich sind“. Nicht mit Vorwissen in eine Schublade kommen, aus der wir nicht mehr herauskommen.

      Und doch nutzen wir alle dieses Denken in Stereotypen. Psychologen sagen sogar: Stereotype sind nützlich! Wenn das schon Psychologen sagen: Dann muss ja etwas dran sein! Wie kann es sein, dass Stereotype nützlich sind? Oder: Was macht Stereotype nützlich?

      Die Seite des Anwenders

      Ganz einfach: Wenn wir in Schubladen denken, haben wir nur eine überschaubare Anzahl davon. Wir rastern die Welt, vereinfachen sie uns. Wir können schneller Einschätzungen treffen. Das kann in unserer doch so sehr beschleunigten Zeit ja wirklich helfen. Und oft stimmen unsere Annahmen ja auch noch. Warum sie dann also nicht nutzen?
      Das ist die Seite des „Anwenders der Vorurteile“.

      Die Seite des Einsortierten

      Wenn wir zurückschauen auf den ersten Abschnitt, dann steht da, warum es zumindest mir so unangenehm ist, „in einer Schublade zu sein“: Weil es so schwer ist, da wieder heraus zu kommen.
      Das ist die Seite des so Einsortierten.
      Als solches sind Schubladen also gar nicht schlecht. Ich möchte nur nicht „darin gefangen“ sein. Das „Urteil“ ist also das, was stört, das „Unabänderliche“.

      Seit Neuerem gibt es ein Wort, was das ein wenig verdeutlicht: Vorurteile oder Stereotype werden jetzt „Vorannahmen“ genannt. Dieser Begriff klingt für mich sympathischer. Er macht – finde ich zumindest – deutlicher, dass wir uns korrigieren können. Dass wir erst einmal eine vorübergehende erste Einschätzung treffen. Dass wir aber offen dafür sind, zu sehen, als was sich unser Gegenüber später dann WIRKLICH herausstellt. Wir stellen sozusagen eine Hypothese auf, wie unser Gegenüber VIELLEICHT ist, was wir über sie oder ihn annehmen. Gleichzeitig bleiben wir offen dafür, unser Bild zu ändern. Vielleicht nur in einzelnen Punkten, vielleicht auch grundsätzlich. Wir lernen eben dazu.
      Als weiterer schöner Punkt kommt hinzu, dass das Wort „annehmen“ darinsteckt: einander annehmen.

      Kombinieren ist für mich die Lösung

      Kombinieren wir die Geschwindigkeit der Ersteinschätzung mit der Offenheit dazuzulernen! Dann kommen wir zu einer – in meinen Augen – guten Art mit der Geschwindigkeit der Zeit umzugehen und gleichzeitig den Individuen, die uns gegenüberstehen, gerecht zu werden.

      Ich möchte die Vorteile der schnellen Einschätzung und die „unschuldige“ kindliche Neugier, das „Staunen“ bewahren, um herauszufinden, was wohl beim Gegenüber dahintersteckt. Beim Gegenüber, das ich erst einmal annehme.

      Kannst du da mitgehen?

      Abgesagt: Kunst-Workshop: Kreative Auszeit mit Aquarellfarben

      Lass dich am Sonntag, den 22.3. (15-17h) verzaubern von dem Spiel der Farben, spüre die Abenteuerlust etwas auszuprobieren, genieße die Freude deines inneren Kindes ausschließlich den Prozess zu erleben, ohne Druck.

      In dieser Weise tauchen wir in die Mal-Meditation nach Ulrike Hirsch ein.

      Im 2. Teil sagen wir Danke mit einem intuitiven freien Mandala oder einem Schriftenteppich.

      – Alles ohne Erwartungsdruck, der Prozess steht im Vordergrund.
      – Mit Schritt-für Schritt-Anleitung
      – Ohne Vorkenntnisse
      – Unkostenbeitrag 7 € für Material und Betriebskosten

      Bitte meldet euch vorher an, weil der Raum doch recht klein ist. Dies ist ein gemeinnütziges Angebot speziell für die Gemeinschaftsvilla. Sonst kosten meine Workshops deutlich mehr.


      Wer bin ich?
      Mein Name ist Annett Schneider und bin seit Kind Kleinzschachwitzerin und bin sehr gerne kreativ.
      Bei Ulrike Hirsch habe ich 2022/2023 gelernt, was „Heilsames Intuitives Malen“ alles bewirken kann (u.a. Entspannung, wieder Kind sein, es steigert die Kreativität, lässt uns im Hier und Jetzt sein, es stellt die Verbindung zu uns selbst her).

      Auch gemeinsames Singen geht wieder los

      Endlich haben wir auch wieder einen Termin gefunden, um mal wieder gemeinsam zu singen. Er ist zwar noch etwas in der Zukunft, aber viele Leute planen ja lange voraus. Du vielleicht auch. Deshalb merke dir mal bitte den Donnerstag, 19. März vor. Ab 19:15h geht es los.

      Bring gerne dein Lieblingslied oder deine Lieblingslieder mit. Denn natürlich geht es darum, dass wir alle Spaß haben. Wir haben aber auch Hefte da.

      Darauf, ob du singen kannst oder nicht kannst, kommt es nicht an. Wir meinen: Jeder kann singen. Und wenn du es doch zu peinlich findest, was du für Geräusche erzeugst: Du kannst auch gern einfach dabei sein und zuhören.

      Snacks, Wein und Mineralwasser haben wir zum Selbstkostenpreis da. Steuere gern noch etwas bei, so dass es gemütlich wird.