Mein kleiner Urlaub ist ja schon vorbei. Ich hatte genau die heiße Zeit erwischt. Da tat ein kalter Kräutertee richtig gut. Meine Neuentdeckung in diesem Jahr war: Tee aus den Blüten der Schafgarbe:
Einfach nur kurz unter den Blüten abschneiden, also möglichst wenig Stengel mit verwenden. Dabei sind sowohl Stengel als auch Blätter auch gesund, nur habe ich damit keine Erfahrung. Ich hab nur die getrockneten Blüten verwendet.

Lustig ist, dass der Tee, wenn er länger mit Pflanzenmaterial zieht, grün wird. Ich hatte noch nie einen grünen Kräutertee.
Auf dem Elbwiesen wächst viel und blüht gerade jetzt. Falls du also auch gerne Schafgarbentee ausprobieren möchtest, können wir uns gern für einen Sammelspaziergang verabreden. Mail uns einfach per Kontaktformular!
Im Garten bei uns hat sie sich von selbst eingefunden. Noch sind diese Pflänzchen klein und blühen noch nicht. Bis wir sie dort ernten können, müssen wir also noch etwas Geduld haben.
Und für alle, die noch etwas mehr lernen wollen:
Auf Latein heißt diese Art Achillea millefolium, die Achillea mit den Millionen von Blütchen. Den Namen hat sie von Carl von Linné bekommen, der das lateinische Benennungsprinzip in der Botanik einführte. Die Schafgarbe benannte er nach Achilles, der in der griechischen Mythologie die Eigenschaften des Krautes von Chiron, einem Kentaur, mitgeteilt bekommen hatte und damit eine eiternde Wunder des Königs heilte. Die Germanen meinten, Schafgarbe würde vor ungefähr allen Krankheiten schützen.
Erzähl uns gern von deinen Erfahrungen damit!
