Weiteres Nähcafé am So, 14. Juni

Das erste Nähcafé am 26. April war ein grandioser Erfolg! Es war so ausgebucht, dass Simone sogar wieder umkehren musste: Alle Nähmaschinen waren in Benutzung und es war nicht absehbar wie lange sie hätte warten müssen, um überhaupt an eine Maschine ranzukommen. Wow! Mit so viel Andrang hatten wir nicht gerechnet. Zwei Männer kamen sogar aus der Neustadt!

Nun haben wir ein wenig Erfahrung, wissen auch, dass unsere beiden Nähmaschinen gut geeignet sind und auch unsere Anleiterinnen gut klar kommen mit den Anfragen.

So wiederholen wir das Ganze am Sonntag, den 14. Juni wieder ab 15h.

Die, die ihre neu geschneiderte Tasche fertig stellen wollen, sind herzlich eingeladen. Ansonsten wird der Schwerpunkt aber auf dem Reparieren liegen. Denn das kam letztes Mal ein wenig kurz. Bloß kein Stau an Reparaturbedürftigem!

Wer mag, kann sich wieder anmelden, Simone bekommt dieses Mal auf jeden Fall eine Maschine. Ansonsten: Kommt einfach vorbei mit dem, was es nötig hat. Für Verpflegung, also Cafébetrieb wird auch wieder gesorgt sein.

Nach dem Event ist vor dem Event – Schmuck-Rep-Café

Hier ein Eindruck vom letzten Schmuck-reparieren und neuen Basteln. Und weil es so schön war, bietet Nicole am Sonntag, 3. Mai ab 15h gleich noch mal so einen Nachmittag an.

Wir nehmen schon jetzt Anmeldungen entgegen. Denn beim letzten Mal waren wir ausgebucht.

Auch beim Mai-Termin werden wir wieder Getränke und Kuchen dabei haben. Und bei der Anmeldugn darfst du wieder sagen, welchen wir besorgen sollen. Wir erfüllen gerne Wünsche.

Singe-Abend 27.4. – fällt aus!

Gerlinde singt am Montag, den 27. April ab 19:15h wieder mit uns. Hefte für deutsche und englische Lieder sind da.

Bringe aber gern deine Lieblingslieder mit. Wir sind überhaupt nicht festgelegt und lernen gern Neues!

Du brauchst auch nicht singen können. Es geht uns rein um den Spaß!

Wenn das Wetter es zulässt, lockt die Feuerschale. Ansonsten ist drinnen gemütlich geheizt!

Getränke vieler Arten sind in der Gemeinschaftsvilla gegen Selbstkosten vorhanden. Ein paar Snacks auch. Wenn du aber noch was mitbringst: umso besser! Ansonsten steht wie immer das Sparschwein für die Betriebskosten der Räume drinnen auf dem Tisch.

(Das Beitragsbild oben ist angelehnt an eine Idee von Josefm84 auf Pixabay.)

Erstes Näh-Café

Im Zuge der Neuausrichtung unserer Reparaturcafés (auf verschiedene Themen, nicht nur Technik) führen wir am Sonntag, 26. April ab 15:00h unser erstes Näh-Reparaturcafé durch. Hier sollen einerseits Klamotten repariert werden, andererseits aber auch der Umgang mit Nähmaschinen als solches ein Thema sein. Denn Motto unserer Gemeinschaftsvilla ist ja „do-it-yourself“ und gleichzeitig auch „do-it-together“. Das passt also wunderbar.

Wer also eine Nähmaschine daheim hat und Weiteres zum Umgang mit ihr lernen will, bringe die eigene Nähmaschine mit. Wer zum ersten Mal etwas lernen möchte, kann gern eine von unseren beiden Maschinen verwenden. Und wer kaputte Sachen hat, melde sie gern im untenstehenden Formular. Du musst also auch noch nie vorher genäht haben. Wir bekommen es gemeinsam hin!

Anna, Manja und Viktoria werden den Abend leiten und euch einerseits Tipps zum Umgang mit den Maschinen geben; andererseits werden sie mit euch gemeinsam eure defekten Kleidungsstücke reparieren.

Für diejenigen, die nichts Kaputtes haben, aber dennoch gern nähen oder nähen lernen wollen, hat Anna ein Schnittmuster und Stoffe für eine Umhängetasche besorgt. Wir hoffen, diese Idee passt du dir! Sonst bring gern deine eigene mit! Es ist nicht zu schwer. Du kannst das!

Im Zuge unserer Reparaturcafé-Förderung werden wir wieder Getränke und Kuchen sponsern. Wenn du einen Wunscht hast, welchen Kuchen wir besorgen sollen, schreib es gleich mit ins Formular. Wenn du selbst einen backen möchtest, wäre das natürlich ganz exklusiv! Dann melde dich schnell, so dass wir Bescheid wissen, bring am Tag selbst die Rechnung für deine Auslagen mit und wir ersetzen sie dir.

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    Wer vermisst seinen schwarzen Pullover?

    Bei einem der Reparaturcafés im Frühjahr letzten Jahres ist dieser Pullover liegengeblieben. Spätestens seit 11. Mai ziert er die Garderobe unserer Gemeinschaftsvilla. Jetzt will er endlich wieder zum Besitzer zurück. Wer hilft ihm?

    Vorurteile –> Vorannahmen

    Vermutlich für uns alle würde es sich negativ anhören, wenn jemand uns gegenüber offen zugeben würde: „Ich habe ein Vorurteil über dich.“ Auch wenn uns jemand das Gleiche mit Fachwort verklausoliert sagt: „Ich sehe dich durch meine Stereotypen-Brille“, würde das vermutlich nicht gut ankommen. Wir wollen lieber – ich finde verständlicherweise – alle so gesehen werden, wie wir „wirklich sind“. Nicht mit Vorwissen in eine Schublade kommen, aus der wir nicht mehr herauskommen.

    Und doch nutzen wir alle dieses Denken in Stereotypen. Psychologen sagen sogar: Stereotype sind nützlich! Wenn das schon Psychologen sagen: Dann muss ja etwas dran sein! Wie kann es sein, dass Stereotype nützlich sind? Oder: Was macht Stereotype nützlich?

    Die Seite des Anwenders

    Ganz einfach: Wenn wir in Schubladen denken, haben wir nur eine überschaubare Anzahl davon. Wir rastern die Welt, vereinfachen sie uns. Wir können schneller Einschätzungen treffen. Das kann in unserer doch so sehr beschleunigten Zeit ja wirklich helfen. Und oft stimmen unsere Annahmen ja auch noch. Warum sie dann also nicht nutzen?
    Das ist die Seite des „Anwenders der Vorurteile“.

    Die Seite des Einsortierten

    Wenn wir zurückschauen auf den ersten Abschnitt, dann steht da, warum es zumindest mir so unangenehm ist, „in einer Schublade zu sein“: Weil es so schwer ist, da wieder heraus zu kommen.
    Das ist die Seite des so Einsortierten.
    Als solches sind Schubladen also gar nicht schlecht. Ich möchte nur nicht „darin gefangen“ sein. Das „Urteil“ ist also das, was stört, das „Unabänderliche“.

    Seit Neuerem gibt es ein Wort, was das ein wenig verdeutlicht: Vorurteile oder Stereotype werden jetzt „Vorannahmen“ genannt. Dieser Begriff klingt für mich sympathischer. Er macht – finde ich zumindest – deutlicher, dass wir uns korrigieren können. Dass wir erst einmal eine vorübergehende erste Einschätzung treffen. Dass wir aber offen dafür sind, zu sehen, als was sich unser Gegenüber später dann WIRKLICH herausstellt. Wir stellen sozusagen eine Hypothese auf, wie unser Gegenüber VIELLEICHT ist, was wir über sie oder ihn annehmen. Gleichzeitig bleiben wir offen dafür, unser Bild zu ändern. Vielleicht nur in einzelnen Punkten, vielleicht auch grundsätzlich. Wir lernen eben dazu.
    Als weiterer schöner Punkt kommt hinzu, dass das Wort „annehmen“ darinsteckt: einander annehmen.

    Kombinieren ist für mich die Lösung

    Kombinieren wir die Geschwindigkeit der Ersteinschätzung mit der Offenheit dazuzulernen! Dann kommen wir zu einer – in meinen Augen – guten Art mit der Geschwindigkeit der Zeit umzugehen und gleichzeitig den Individuen, die uns gegenüberstehen, gerecht zu werden.

    Ich möchte die Vorteile der schnellen Einschätzung und die „unschuldige“ kindliche Neugier, das „Staunen“ bewahren, um herauszufinden, was wohl beim Gegenüber dahintersteckt. Beim Gegenüber, das ich erst einmal annehme.

    Kannst du da mitgehen?