Wir wünschen euch Picobellos deutlich günstigeres Wetter bei euren weiteren Touren dieses Jahr und im Anschluss an euren Einsatz viele saubere Wege, die auch möglichst lange sauber bleiben Die Grüne Liga e.V. sponsert auch gern wieder ein Kaffeetrinken danach, nicht nur wenn es zum Trocknen und Aufwärmen dringend ist .
Am 21.1.25 ist ein Artikel über unser Müllsammeln in der SZ erschienen. Die Autorin, Frau Wittig-Tausch, wollte nur zwei Leute begleiten, so haben wir nicht auf eine neue größer organisierte Mülltour der gesamten Picobellos gewartet, sondern sind gleich so mit ihr los. Hier ist, was daraus entstand:
Am Samstag habe ich bei der Gartenarbeit eine Spitzmaus entdeckt – leider nur eine tote. Aber Spitzmäuse sind selten, so dass ich stolz bin, dass sie sich bei uns wohlgefühlt hatte.
Unsere kleine tote Spitzmaus
In Deutschland haben wir 3 Spitzmausarten:
Die Feldspitzmaus,
die Gartenspitzmaus und
die Hausspitzmaus.
Obwohl der Name danach klingt, sind Spitzmäuse keine Mäuse und nicht mal nahe Verwandte von ihnen. Deshalb hatte man sie Mitte des letzten Jahrhunderts schon mal umbenennen wollen. Der neue Name sollte „Spitzer“ werden. Leider war das 1942, als Hitler an der Macht war. Als der von der geplanten Umbenennung erfuhr, verbot er sie schlicht … Warum in den 50gern Jahren oder später niemand mehr auf die Idee kam, diese Tiergattung im Deutschen umzubenennen, weiß ich nicht. Schade, finde ich. „Spitzer“ kann man sich doch super merken, klingt nach Bleistift…
Zurück zu unserer kleinen Spitzmaus, die vermutlich eine Gartenspitzmaus war. Denn das ist die kleinste unserer einheimischen Arten. Hier ein Größenvergleich:
Ich hoffe, sie ist nicht einer der vielen, vielen Katzen der Nachbargrundstücke zum Opfer gefallen. Ich finde ja, wir haben da schon eine richtige Katzenüberbevölkerung. Immerhin: Wenn ich da bin, meiden sie inzwischen das Grundstück.
Andere seltene und weniger seltene Tiere bei uns
Apropos meiden: Leider ist dieses Jahr vermutlich der bisher jedes Jahr bewohnte Meisenkasten „am Parkplatz“ nicht bewohnt. Vermutlich wegen der Baumaßnahme. Da war es den Meiseneltern mit Handwerkern, die genau dort über die Wiese ihre Sachen hin- und hertransportierten, wohl zu laut. Schade. Aber wir haben ja noch 3 andere Meisenkästen. Ich bin gespannt, welche sich beim Saubermachen am Ende der Saison dieses Jahr als „war bewohnt“ herausstellen.
Auf jeden Fall ist unser Starenpärchen wieder in einem der natürlichen, vom Buntspecht gehauenen Löcher der dicken Linde an der „Weggabelung“. Die Jungen sind schon geschlüpft; dort ist ordentlich Radau .
Jetzt kannst du uns und unsere Angebote auch in der Datenbank https://nachhaltiges-sachsen.de/nachhaltigkeits-portal/ finden. Schau gleich mal rein! Vielleicht entdeckst du ja sogar das Angebot, was hier noch nicht veröffentlicht ist.
Die Datenbank ist in Leipzig aufgesetzt worden und wird jetzt erst in Dresden allmählich publik gemacht. Deshalb gibt es aus Dresden bisher kaum Einträge.
Falls du selbst in einem nachhaltigen Projekt aktiv bist, trag es gern ein. Denn ganz so wenig an Nachhaltigem hat Dresden ja nun auch nicht zu bieten…
Bestimmt wisst Ihr, dass sich die Stadt Dreden um die Bundesgartenschau 2033 bewirbt. Jetzt will die Stadt uns Einwohner:innen beteiligen, um herauszufinden, was uns dabei wichtig ist. Hier ist der Link zur Umfrage https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/dresden/beteiligung/themen/1034351 . Er gilt leider nur noch bis diesen Sonntag (23.4.23). Und es haben sich bisher noch nicht einmal 600 Leute beteiligt. Vielleicht ändern wir es schnell noch ein wenig durch diesen öffentlichen Beitrag.
Bei oberekligem Wetter (+2 Grad, Wind und Schneegraupel) hatten sich letzten Samstag 15 tapfere Picobellos eingefunden, um z.T. mehr als 20 Jahre alten Müll vom Trutzsch zu räumen. Es stellte sich heraus, dass irgendwer wohl vor Jahren auch schon mal versucht hatte, davon was zu verbrennen! Zumindest gab es an dieser Stelle geschmolzenes Glas genauso wie eine schwarze Ascheschicht.
Einen Teil unserer „Ausbeute“ kannst du auf dem Bild sehen.
Zum Aufwärmen und Belohnen haben uns dieses Mal zwei gutherzige Männer ins Café gleich oben in der ehemaligen Kaserne eingeladen, ein Arbeitskollege von mir und ein Mitsammler. Beim nächsten Mal gebe ich ne Runde aus, d.h. auch für die nächste Picobello-Aktion ist der Belohnungscafébesuch schon gesichert. Das kann z.B. am 1.4. sein (Elbuferreinigung), falls da nicht die Stadt ohnehin wieder Bratwurst und Getränk ausgibt wie in früheren Jahren. Ich hab vorhin grad angefragt und halte euch auf dem Laufenden.
Am Montag hat Marcus dann lockere 141 (!) kg Eisenschrott mit seinem Radgespann weggeschafft. Dazu noch Buntmetall. Die vielen, vielen Müllsäcke hat die Stadt bereits entsorgt. Wir hatten auch eine Feuerschale gefunden. Die dürfen wir fürs Dorfgemeinschaftshaus behalten. Sobald das Wetter es erlaubt, müssen wir damit unbedingt einen gemütlichen Feuerschalenabend machen!