Lass dich verzaubern von dem Spiel der Farben, spüre die Abenteuerlust etwas auszuprobieren, genieße die Freude deines inneren Kindes ausschließlich den Prozess zu erleben, ohne Druck.
In dieser Weise tauchen wir in die Mal-Meditation nach Ulrike Hirsch ein.
Im 2. Teil sagen wir Danke mit einem intuitiven freien Mandala oder einem Schriftenteppich.
– Alles ohne Erwartungsdruck, der Prozess steht im Vordergrund. – Mit Schritt-für Schritt-Anleitung – Ohne Vorkenntnisse – Unkostenbeitrag 7 € für Material und Betriebskosten
Bitte meldet euch vorher an, weil der Raum doch recht klein ist. Dies ist ein gemeinnütziges Angebot speziell für die Gemeinschaftsvilla. Sonst kosten meine Workshops deutlich mehr.
Wer bin ich? Mein Name ist Annett Schneider und bin seit Kind Kleinzschachwitzerin und bin sehr gerne kreativ. Bei Ulrike Hirsch habe ich 2022/2023 gelernt, was „Heilsames Intuitives Malen“ alles bewirken kann (u.a. Entspannung, wieder Kind sein, es steigert die Kreativität, lässt uns im Hier und Jetzt sein, es stellt die Verbindung zu uns selbst her).
Endlich haben wir auch wieder einen Termin gefunden, um mal wieder gemeinsam zu singen. Er ist zwar noch etwas in der Zukunft, aber viele Leute planen ja lange voraus. Du vielleicht auch. Deshalb merke dir mal bitte den Donnerstag, 19. März vor. Ab 19:15h geht es los.
Bring gerne dein Lieblingslied oder deine Lieblingslieder mit. Denn natürlich geht es darum, dass wir alle Spaß haben. Wir haben aber auch Hefte da.
Darauf, ob du singen kannst oder nicht kannst, kommt es nicht an. Wir meinen: Jeder kann singen. Und wenn du es doch zu peinlich findest, was du für Geräusche erzeugst: Du kannst auch gern einfach dabei sein und zuhören.
Snacks, Wein und Mineralwasser haben wir zum Selbstkostenpreis da. Steuere gern noch etwas bei, so dass es gemütlich wird.
Es ist kein Tippfehler. Es ist wirklich ein Raum, nicht Traum gemeint. Für mich gibt es soetwas wie einen Weihnachtsraum, vielleicht auch Festtagsraum insgesamt. (Unter allen Festtagsräumen wäre dennoch der Weihnachtsraum etwas extra Besonderes. Der nächste wichtigere wäre vermutlich der Geburtstagsraum.)
Ich meine damit kein Zimmer, das ich schmücke. Nein, es ist ein innerer Raum. Ein Raum, in den ich nicht jede/n lasse. Irgendwie wird Weihnachten in Deutschland grundsätzlich als etwas Intimes gehandelt, wo man nicht jede/n einlässt. Das betrifft nicht nur mich. Man ist lieber allein, als dass man Menschen, die einem nicht sonderlich nahe stehen, einlädt oder besucht. Wie kommt das? Nur aus Tradition, weil es doch angeblich das Fest der Familie ist und Familien so oft weit entfernt oder kaputt sind? So forsche ich mal bei mir selbst nach:
Ich bin an Weihnachten ziemlich emotional, das ist auch der Unterschied zu den anderen Festtagen. In diesem Weihnachtsraum darf ich es sein, feiere ich, sinniere ich, begehe ich das Fest. Ich selbst halte mich für keine gute Gastgeberin. Deswegen versuche ich es an Weihnachten, wo vermutlich die Erwartungen ganz schön hoch sind, eher selten. Was ist also, wenn ich umgekehrt eingeladen bin? Wenn jemand findet, ich darf in seinen/ihren persönlichen Weihnachtsraum, ist das für mich eine große Ehre, Gnade oder ein Freundschaftsbeweis. Dennoch fühle ich mich meist sehr unsicher und damit nicht sonderlich wohl. Es muss eine Menge Vertrauen da sein, um diese Gefühle ins Positive zu drehen, so dass alle wirklich entspannt sein können und genießen können. Denn das ist mir das Wichtigte an einem Festtag.
Wann kann ich den Weihnachtsraum genießen? Wenn ich ihn allein gestalten kann, immer. Wie ist er dann? In meinem Weihnachtsraum ist es nicht unbedingt still, aber ruhig, friedvoll, langsam, entspannt. Eben so, wie sich vermutlich die meisten Menschen Weihnachten wünschen. Es hat rein gar nichts mit Weihnachtsbaum, Lichterketten oder anderer Deko zu tun. Dafür viel mit Mitmenschlichkeit, mit aufeinander achtgeben und sich gegenseitig wohlwollen. Manchmal bin ich viele Stunden allein in diesem Raum, denke an schöne Begegnungen, gehe sie noch einmal genießend durch. Manchmal bekomme ich (trotz meiner Unsicherheit) Besuch darin und manchmal – so wie dieses Jahr – nehme ich ihn auf einen Besuch zu Anderen mit. Dann genießen wir gemeinsam diesen Raum.
Bei welchen Leuten kann ich den Weihnachtsraum genießen? Ich glaube, das ist immer dann, wenn wir auch sonst viel austauschen, so dass wir nicht meinen, so leicht in ein Fettnäpfchen treten zu können. Es sind immer Menschen, mit denen ich gut kommunizieren kann. So ist es letztendlich mal wieder ein Plädoyer für mehr und bessere Kommunikation. Ja, gute Kommunikation ist mir wirklich wichtig geworden, für mich ein Schlüssel zum Glück. Komm gern in unsere Übungsgruppe, falls du dein Leben in diese Richtung verändern willst.
Manche verstehen nicht, was ich mit meinem Weihnachtsraum meine. Verstehst du mich? Fühlst du vielleicht auch so etwas?
In meinen Sommerferien hatte ich ein krasses Erlebnis. Eine Mitreisende brachte es auf den Punkt:
Wo verläuft eigentlich die Grenze zwischen Selbstfürsorge und Egoismus?
Ich denke, sie fragte mich das, weil ich Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg übe und mich halbwegs darin auskenne. Eine solche Definition der Grenze habe ich jedoch noch nie gelesen.
So habe ich in der Wikipedia erst einmal die Definitionen für beide Begriffe nachgelesen:
Selbstfürsorge ist der Prozess, sich auf physischer und psychischer Ebene um seine eigene Gesundheit zu kümmern.Hierzu zählen unter anderem Ernährung, Schlaf, Körperpflege, soziale Interaktionen, Sport sowie Erholung. Regelmäßige Selbstfürsorge ist sowohl für gesunde Menschen im Sinne der Gesundheitsförderung wichtig, wird aber erst wesentlich bei physischen und psychischen Beschwerden und Krankheiten im Sinne von Prävention und der Aufrechterhaltung der Lebensqualität.
... Egoismen (Plural) sollen Handlungsweisen sein, bei denen einzig der Handelnde selbst die Handlungsmaxime bestimmt. Dabei haben diese Handlungen zumeist uneingeschränkt den eigenen Vorteil des Handelnden zum Zweck. Wenn dieser Vorteil in einer symbiotischen Lebenshaltung zugleich auch der Vorteil anderer ist, dann gilt eine solche Handlungsweise teilweise als ethisch legitimiert. Meist aber wird ein Egoist als ein kurzsichtig Handelnder im Sinne eines Raffgieregoisten verstanden, der es kaum akzeptieren kann, wenn andere Menschen ihm gegenüber sich ebenso raffgierig zeigen. Der Raffgieregoist räumt sich selbst also mehr Freiheiten ein, als er anderen zugesteht.
... Egoismus ist von Egozentrismus abzugrenzen.... Egoismus vollzieht sich in einer mehr oder weniger bewussten und/oder gewollten Haltung. Egozentrik vollzieht sich unbewusst.
Wie könnte eine Abgrenzung aussehen?
Dafür habe ich eine Tabelle mit Fragen erstellt, die – wie ich finde – die Abgrenzung auch zur Egozentrik deutlich machen:
Frage
Antwort bei Selbstfürsorge
Antwort bei Egoismus/Egozentrik
Was sind meine ehrlichen Motive?
Ich schütze meine Energie.
Ich will meinen Willen durchsetzen oder einfach machen, was mir Spaß macht.
Hat mein Verhalten negative Folgen für andere? Wenn ja, wie kann ich sie vermeiden?
Ich habe über die Folgen für die Anderen nachgedacht und versuche sie zu minimieren. Ich kommuniziere klar, respektvoll und – soweit es geht – mit einigem Vorlauf.
Ich habe eigentlich noch nicht über die Folgen für die Anderen nachgedacht oder sie sind mir unwichtig oder ich gehe sogar hin, und manipuliere die Anderen, um ihre Zustimmung zu meinem Verhalten zu erhalten.
Würde ich wollen, dass Andere mir selbst so begegnen? (Goldene Regel)
Ja.
Eher nicht.
Ist es meine kurzfristige oder dauerhafte Haltung?
Temporär, zum Regenerieren.
Dauerhafte Selbstzentriertheit.
Mir selbst hat diese Aufstellung geholfen, das, was ich im Urlaub gesehen habe, einzuordnen. Durch das im Urlaub Gesehene war ich sehr schockiert und eine ganze Weile selbst verunsichert, ob ich selbst vielleicht auch so wirke. Deshalb habe ich mir danach öfter bei Situationen, in denen ich mir nicht sicher war, wie mein Verhalten von Außen wohl wahrgenommen wird, selbst diese Fragen gestellt. Mir haben sie geholfen, wieder sicherer zu werden.
Vielleicht hilft die Tabelle auch dir, wenn du zweifelst. Oder die Fragen helfen sogar ein vorsichtiges Gespräch mit einem Gegenüber, was du als selbstzentriert wahrnimmst, zu führen.
Schreib gern einen Kommentar oder ins Kontaktformular.
Montag, den 12. Mai wird wieder gebastelt. 18h geht’s los. Wir werden wieder die Experten vom Repaircafé Dresden-Freital zu Besuch haben, so dass wir viele, viele Sachen an dem Abend reparieren können. Bitte meldet uns nun solche. Dann können wir schauen, was an Werkzeug nötig ist und welche „Spezialisten“ wir benötigen.
Schreib einfach einen Kommentar unter diesen Beitrag und als Antwort schicken wir dir Detailfragen, falls noch was zu klären ist, sonst einfach eine Zusage, um wie viel Uhr du kommen kannst.
18h starten wir. Wenn du aber zu einem Spezialisten musst, der da schon „gebucht“ ist, werden wir dir eine spätere Uhrzeit mitteilen. Oder du kommst dennoch um 18h, um die – wie ich finde – schöne, anregende, aufbauende Atmosphäre zu schnuppern und schon mal einen Kaffee oder Tee zu trinken und Kuchen zu essen…
Erst mal die Auflösung: Mit Rep-Café meinen wir natürlich unser Reparaturcafé. Ein Teamer nutzte diese Abkürzung und ich finde sie cool.
Stattfinden wird das Nächste am Dienstag, den 11. März ab 18:00h. Die Besitzer der schon angemeldeten kaputten Dinge benachrichtigen wir. Es können auch noch weitere Geräte gemeldet werden. Schreibe dazu einfach einen Kommentar oder nutze die Emailadresse im Impressum.
Mal sehen, was wir dieses Mal alles an Aufgaben gestellt bekommen.
Abgesehen davon, dass das Wort „interdependent“ dir vermutlich Rätsel aufgibt: Woran denkst du, wenn du das Wort „abhängig“ hörst? Ich vermute „an Süchte“. Es gibt das Wort aber auch z.B. bei so etwas Harmlosen wie „Ob ich kommen kann, ist davon abhängig, ob… „. Dort ist es also nicht negativ besetzt. Dennoch denken vermutlich die Meisten, wenn sie das Wort hören, an Negatives. Auch „abhängig vom Mann sein“, was für Frauen bekanntlich jahrhundertelang Realität war, wenn sie nicht gerade ins Kloster gehen wollten. Es konnte Zwang sein. Erst durch Sozialversicherungen wurden unsere Vorfahren (und sind wir) weniger abhängig von unserer Familie. Frei. Freiheit fühlen, ist ein hoher Wert in unserer Gesellschaft.
Gerade beim Beispiel Familie werden mehrere Blickwinkel auf die gleiche Sache deutlich: Einerseits, sind wir als Kinder klar abhängig von unseren Eltern als „Ernährern“. Es ist ein Zwang, anders können wir kaum überleben. Wir lieben unsere Eltern aber auch. (Sie uns hoffentlich auch!) Auch im späteren Leben, wo die Generationen meist nicht mehr wirtschaftlich voneinander abhängig sind, bleiben wir dennoch oft mit unseren Familien zusammen. Vielleicht nicht räumlich, aber doch gefühlt. Freiwillig. Freiwillige Abhängigkeit. Oder sagen wir: Wir fühlen uns zugehörig zu dieser Familiengruppe. Hiervon sind wir ein Teil. Wenn wir nicht zusammen sind, werden wir vermisst oder wir vermissen andere der Gruppe, manchmal schmerzlich.
Familie – kann man genießen, kann man erleiden.
Gruppenzugehörigkeit gibt es auch in anderen Zusammenhängen. Manchmal wird eine neue Gruppenzugehörigkeit im Laufe des Lebens sogar wichtiger als die Familienzugehörigkeit. Wo fühlen wir uns wohl? Was teilen wir mit den anderen Gruppenmitgliedern? Von so etwas hängt es ab, wie stark wir uns verbunden fühlen.
In der Gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg lernen wir, dass wir Menschen, egal wo und wie wir aufgewachsen sind, alle die gleichen Bedürfnisse haben. Nur in unterschiedlichem Ausmaß. Damit können wir alle anderen, egal wie fremd sie uns auf den ersten Blick erscheinen, nachvollziehen. Wir sind eine Menschheitsfamilie heißt es so schön. Oder wir nennen uns selbst „Herdentiere“.
Damit ist leicht zu erkennen, dass wir auch gegenseitig abhängig sind. Das nennt man „Interdependenz„. Wir sind abhängig vom guten Willen unserer Umgebung, sagen wir manchmal. Sogar nicht nur unter uns Menschen. Wir sind z.B. auch abhängig vom Sauerstoff, den uns Pflanzen produzieren. Ja, wenn ich es richtig überlege, lebe ich meist in Netzen. Netzen, die viele, viele gegenseitige Abhängigkeiten zeigen. In einem Netz ist man nicht frei. Man kann gefangen sein oder gut aufgehoben. Wie in der Familie.
Jahrelang habe ich viel lieber frei sein wollen, bloß nicht abhängig. Jetzt sehe ich die vielen Interdependenzen, in denen ich mich bewege, – und kann sie auch genießen! Gemeinschaft mit Anderen, Zusammenarbeit, Teamwork, gemeinsam etwas erreichen, sich dabei wohl fühlen. Ich fühle mich dabei überhaupt nicht abhängig, ich genieße Interdependenz. Denn ich kann auch gehen, ich kann auch allein sein – und das ebenfalls genießen. Nur: Was sind wir schon, wenn wir ganz auf uns gestellt sind?
Bei was fühlst du dich abhängig im negativen Sinn?
Bei was genießt du Interdependenz?
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